Das Saarland und die Frankophonie: kulturelles und politisches Erbe mit Zukunft
Am Mittwoch, den 13. Mai, durfte das DFHI Herrn Dr. Martin Niedermeyer und Herrn Christophe
Steyer zu einem Gastvortrag über den Stellenwert der Frankophonie im Saarland mit dem Titel „La
Sarre et la Francophonie, une exception culturelle et politique ?“ begrüßen.
Herr Dr. Niedermeyer ist Leiter des Referats III „Europa und Informationsdienste“ beim Landtag des Saarlandes. Darüber hinaus ist er Geschäftsführer des Interregionalen Parlamentarierrates (IPR) für das Saarland und war zuvor in der Staatskanzlei für die Großregion Saar-Lor-Lux sowie die Frankreichstrategie zuständig. Herr Steyer ist Mitarbeiter des Referats III. Gemeinsam gaben sie den Studierenden spannende Einblicke in die deutsch-französischen Beziehungen und die besondere Rolle der Frankophonie im Saarland.

Der Gastvortrag fand im Rahmen der Interkulturellen Kurse von Frau Maha Tischer statt und bot den Studierenden die Möglichkeit, die historischen, kulturellen und politischen Dimensionen der deutsch-französischen Zusammenarbeit in der Region näher kennenzulernen.
Dr. Niedermeyer und Herr Steyer thematisierten dabei insbesondere die frankophone Vergangenheit als kulturelles Erbe sowie die heutige Lebensrealität. Ausgehend von historischen Grundlagen, die bis in die Zeit Karls des Großen zurückreichen, führten sie die Zuhörerinnen und Zuhörer bis zur aktuellen Situation und bezogen dabei auch den Vertrag von Saarbrücken mit ein.

Das Saarland stellt aufgrund der Vielzahl und Dichte deutsch-französischer Institutionen eine Besonderheit dar. Im Rahmen der Frankreichstrategie soll das Bundesland bis zum Jahr 2043 zu einem mehrsprachigen und stark deutsch-französisch geprägten Raum werden.
Zum Abschluss des Gastvortrags hatten die Studierenden die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen.
Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Dr. Niedermeyer und Herrn Steyer für die spannenden Vorträge und die interessanten Einblicke.
licke.
